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KurszeitenDie Kurszeiten sehen grundsätzlich wie folgt aus: 9.00 Uhr Beginn des ersten Kursblockes bis ca. 12:00 Uhr und ab 13:30 Beginn des zweiten Kursblockes bis ca. 16:30 Uhr.
ZielpublikumUnser Zielpublikum sind alle diejenigen die es sich zu Ziel gesetzt haben ihrem Pferd eine solide und artgerechte Ausbildung zu ermöglichen. Daher spielt in diesem Kurs die Reitweise noch keine grosse Rolle, egal ob später aus dem Pferd ein Spring, Dressur, Gang oder Westernpferd wird. Jedes Pferd braucht Bodenarbeit um später auf dem Turnierplatz oder im Gelände ein zuverlässiger Partner zu sein der seinem Reiter stets vertraut.
Warum ein Bodenarbeitskurs?Ihr Ziel ist es, reiten zu lernen. Vergessen Sie aber nicht, dass Sie es mit einem Lebewesen zu tun haben, dessen Bedürfnisse und Sprache sich gründlich von den unsrigen unterscheiden. Nur wenn Sie bereit sind, dies zu lernen und zu berücksichtigen, nähern Sie sich dem, was man gemeinhin "Horsemanship" umschreibt. Ein Pferd wird nie die menschliche Sprache erlernen, auch wenn pfiffige Exemplare uns manchmal dazu verleiten zu glauben, sie verstünden den Menschen. Darum gehört zum Erlernen der reiterlichen Grundlagen der theoretische Unterbau in Sachen Pferdeverhalten. Unsere qualifizierte und verantwortungsbewusste Ausbildnerin wird Ihnen auch in diesen Dingen während des ganzen Kurses Rede und Antwort stehen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, an einem Bodenarbeitskurs teilzunehmen oder als Zuschauer zu besuchen. Für uns ist entscheidend, dass die vermittelte Methode auf Verständnis und Vertrauen basiert. Gewalt hat bei uns nichts verloren! Gerade Pferde, die sehr hoch in der Rangordnung stehen, möchten genau wissen, wer "Chef im Ring" ist.
LongenarbeitIn der Bodenarbeitsphase stellt die Longenarbeit einen grundlegenden Ausbildungsteil dar.
Das Pferd ist von Natur aus schief ( natürliche Schiefe ) und daher vorderlastig. In der freien Laufbahn ist dies auch nicht weiter ein Problem, denn es wird dort nicht geritten und muss keine 1.60m Sprünge sowie Sliding Stops und Spins ausführen. Bei dieser Longenarbeit wird nur mit dem Kappzaum gearbeitet, das heisst ohne Ausbinder, Schlaufzügel oder ähnlichem! Denn wenn das Pferd erst gelernt hat sich auf der Hinterhand zu tragen und somit unter den Schwerpunkt zu treten, wird das Pferd von sich aus denn Hals senken und locker in der vorwärts abwärts Dehnungshaltung gehen. Wir müssen das Pferd nicht mit Hilfsmittel in diese Position zwingen. Am Ende dieser Ausbildungsphase an der Longe haben wir ein tragfähiges Pferd mit korrekter Bemuskelung an der Hinterhand, am Rücken, am Bauch sowie am Ober- und nicht am Unterhals. Nun ist das Pferd ready für die Reitphase. Es kann den Anforderungen, die wir nun aufbauen, gerecht werden und nun wie es so schön in der Ausbildungsskala heisst „Takt und losgelassen gehen “.Es kann Schwung aufbauen sowie an der Anlehnung gehen und zu guter letzt in höchster Versammlung laufen. Das Geraderichten, welches in der FN Aubildungsskala an zweitletzter Stelle kommt, vor der Versammlung haben wir an erster Stelle genommen, denn nur ein gerade gerichtetes Pferd kann den weiteren Kriterien folgen.
TeilnehmerzahlAus Platzgründen und vor dem Aspekt, eine gute Ausbildung bieten zu können, ist die Teilnehmerzahl jeweils auf 5 Personen beschränkt.
Die aktuellen Preise/Konditionen entnehmen Sie bitte unserer Preisliste. |
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